Kundenbindungsmaßnahmen | UMSATZGURUS GmbH

Kundenbindungsmaßnahmen

Kundenbindungsmaßnahmen

Maßnahmen zur Kundenbindung dienen dazu, wie es das Wort bereits ausdrückt, den Kunden zu binden, sprich ihn mit einem Produkt, einer Marke, einem Unternehmen oder noch anderen Dingen (Ideen, Bewegungen, Gruppen, Parteien etc.) dauerhaft in (sympathischer) Verbindung zu halten. Der Inhalt der Kundenbindungsmaßnahmen soll dem „Kunden“ bzw. den jeweils Angehörigen der Zielgruppe in aller Regel etwas Positives bescheren, einen Vorteil für seine Treue oder „nur“ ein gutes Gefühl geben suggerieren.

Vorteile sachlicher und emotionaler Art als Motivation

Positiv wirken und die Motivation zum Treubleiben stärken können dabei die unterschiedlichsten Dinge, wobei lohnende materielle Vorteile auf Dauer wie vor allem eine positive emotionale Aufladung eine wichtige Rolle spielen. Hierzu kann neben allen rein sachlichen, produktbezogenen Vorteilen beispielsweise auch ein Gruppengefühl gehören. Die empfundene oder auch wirklich erlebte Gemeinschaft einer Zielgruppe kann Menschen zum Verbleib in einer solchen mehr oder weniger „Gemeinschaft“ maßgeblich motivieren.

Kundenorientierung ist die Basis

Im Kontext von Kundenbindungsmaßnahmen spielen weitere Begriffe aus dem Themenfeld CRM eine maßgebliche Rolle. Das Schaffen und Erhöhen der Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität gehört ebenso dazu wie die Kundenorientierung, die im Prinzip als Basis aller Ambitionen rund um Kundenbindung und Kundenbindungsmaßnahmen zu sehen ist.

Professionelles CRM

Kundenbindungsmaßnahmen werden im professionellen Marketing in der Regel auf dem Hintergrund eines bereits vorhandenen „CRM“ entwickelt und gesteuert. CRM steht für Customer Relationship Management, zu Deutsch: Kundenbeziehungsmanagement. Das systematisierte Verwalten und Steuern von Kundenbeziehungen ist Grundlage für die gezielte und effiziente Behandlung der Kunden(gruppen). Aus einem funktionierenden CRM lassen sich entsprechend systematisch und effizient Maßnahmen und ganze Programme zur Kundenbindung, zum Umwandeln von Erstkunden in Stammkunden entwickeln.

BonusCards, Kundenclubs & Co.

Typische Maßnahmen/Instrumente der Kundenbindung sind beispielsweise sich summierende Belohnungen („Treuepunkte“) für Einkäufe. Man denke an die ganzen, weitverbreiteten BonusCard-Systeme à la Payback und andere Punkteprogramme oder auch Kundenclubs, die immer wieder interessante neue, exklusive Vorteils- und Extra-Angebote für Clubmitglieder schnüren. Die Aussicht auf Rabatte und die Befürchtung, eine Vergünstigung oder einen Vorteil zu verpassen, motiviert zahlreiche Menschen der „breiten Masse“ mitzumachen.

Emotion schlägt oft Preis- und Sachvorteile

Gefühle sind oft der zentrale Schlüssel, um Kunden in eine langfristige Bindung zu ziehen. Eine reine Preisvorteilsargumentation ist letztlich kalt und kann extrem schnell überholt sein. Sobald sich Zustimmung auch oder vor allem aus der Gefühlswelt dazugesellt, kann der Preis sogar sekundär werden. Und generell gilt: Wir Menschen sind keine rein rational handelnden Wesen. Die Mehrzahl der Entscheidungen im gesamten Leben treffen wir (nahezu alle) aus dem Bauch heraus, aus dem Moment und Impuls heraus. Wer unser Gefühl in einem bestimmten Moment massiv überzeugt, lässt uns teils Dinge machen, die wir nach längerem Überlegen nicht machen würden oder gemacht hätten. Wir haben gewissermaßen Talent, zum Opfer psychologischer Wirkungen oder, böse ausgedrückt, Manipulationen zu werden. Genau diese Schwächen nutzt auch die Werbepsychologie aus – positiv wie grenzwertig und negativ.